… und weiter geht die wilde Fahrt. Wieder haben wir einen heißen Tipp für euch:

Wenn Ihr ein Netzwerk Gleichgesinnter sucht, die sich auf hochprofessionellem Niveau mit den Themen der neuen Arbeitswelt beschäftigen, seid ihr bei intrinsify.me genau an der richtigen Stelle! Entspannte Menschen, die rote von blauen Problemen unterscheiden können; hochengagierte und herzensgute Ehrenamtler(innen), die immer wieder hochkarätige Veranstaltungen aus der Taufe heben; spannende Diskussionen und Denkanstöße für die eigene Arbeit; und, und, und. Die gestrige Veranstaltung war ein Fest!

Spannend war bspw. die Keynote von Dr. Erkan Altun. Als Rechtsanwalt beschäftigt er sich berufsbedingt mit den Abgründen der menschlichen Natur. Er ist während seiner Arbeit zu der Einsicht gelangt, dass das Böse in jedem Menschen schlummert – denn auch der sonst so nette Nachbar von Nebenan ist nicht davor gefeit eine falsche Entscheidung zu treffen und von jetzt auf gleich zum Straftäter zu werden. Hieraus hat Erkan ein äußerst differenziertes und reflektiertes Menschenbild entwickelt. Man könnte vielleicht sagen: Nichts „allzumenschliches“ ist ihm fremd. Er hat erkannt, dass in der Selbsterkenntnis, dass wir Alle „böse“ Anteile in uns tragen, der Schlüssel zur Selbstkontrolle und zur Vermeidung von Kurzschlussreaktionen liegt. Hinterlegt mit vielen persönlichen Beispielen (natürlich nur als Strafrechtler, nicht als Straftäter 😉 ), war dies ein Impuls, der jedem zum Denken angeregt hat. Bei uns ist insbesondere ein Zitat von Nelson Mandela hängen geblieben:

„Niemand ist so gut, wie seine beste Tat. Niemand ist so schlecht, wie seine schlechteste Tat.“

Im Endeffekt haben wir (Robert & Matthias) glücklich, aber geschafft wieder die Heimreise angetreten. Wer Robert ist? Na hoffentlich ein neuer Partner von explayn. 😉 Als ersten Aufschlag unserer Zusammenarbeit haben wir am Nachmittag zusammen im Open Space einen Workshop zum Thema

„Erkenne Dich selbst – Reflexion und Veränderung (?) eigener Werte“

angeboten. Mithilfe des Seerosenmodells von Edgar Schein, haben wir die Teilnehmer reflektieren lassen, wie sich Ihre persönlichen Werte in den Artefakten ausdrücken, mit denen sie sich tagtäglich umgeben (z.B. Kleidung, Verhalten, Systeme, Gadgets) – und wie sich durch eine Veränderung dieser Artefakte (z.B. Kleidungsstil ändern) und das Eintauchen in neue Kontexte (z.B. neue Organisationen) eine gezielte Veränderung der eigenen Wertmuster ergeben kann. Es war hochspannend – vielen Dank nochmal für die rege Beteiligung und die fruchtbaren Diskussionen. Es hat riesig Spaß gemacht mit Euch zu arbeiten!

Und zu guter Letzt noch ein kurzer Ausblick auf ein kommendes Wevent, dass am 05. und 06. Mai in Zürich stattfindet. Thema ist:

„Mit Agilität und Musterbruch zu wirksameren Organisationen“

Ich verspreche euch, dass euch die Musterbrecher nachhaltig irritieren werden – und ihr werdet verstehen, warum wir (von explayn) so ticken, wie wir ticken. Hinter den Musterbrechern verstecken sich nämlich unsere akademischen Lehrer. Ihre Prägung war maßgeblich – nicht nur beruflich, sondern insbesondere auch persönlich. Hier findet Ihr schon einmal einen Videoausschnitt vom Film der Musterbrecher. Absolut sehenswert! Schade, dass wir nicht dabei sein können.

In diesem Sinne – haltet uns auf dem Laufenden, wenn Ihr ebenfalls ein paar spannende Tipps habt!

Auf bald!

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen